Kurznews
Region - Omnibusunternehmen reagieren mit Unverständnis auf geplante Busstreiks

12.03.2019 14:51 Uhr

Pressemitteilung Verband Württemberg Badischer Ominbusunternehmer WBO; Eberhard Geiger:

In der Urabstimmung im Rahmen der gescheiterten Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe Baden-Württemberg haben sich 95,6 Prozent der befragten ver.di Mitglieder gegen das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot entschieden. Stattdessen wollen sie zur Durchsetzung der Forderungen in Streik treten. Damit sind ab sofort auch unbefristete Arbeitsniederlegungen möglich.

Der Verband Württemberg Badischer Omnibusunternehmen reagiert mit Unverständnis auf die geplanten Streiks.

„Bedauerlicherweise haben sich die verdi-Mitglieder gegen das gute Angebot des WBO’s (Verband Württemberg Badischer Omnibusunternehmer) ausgesprochen und kündigen nun unbefristete Streikmaßnahmen an. Das Angebot mit 3,0 % und 2,3 % für 24 Monate war gerade noch passend für die 400 Omnibusbetriebe in Baden-Württemberg, da der Wettbewerbsdruck enorm hoch ist und sich die Wirtschaftlichkeit im Grenzbereich befindet. Die unverantwortliche Entscheidung der verdi-Mitglieder ärgert mich als Verhandlungsführer in hohem Maße auch deshalb, weil die angekündigten unbefristete Streiks auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden. Dies nimmt verdi billigend in Kauf und nennt gar, dass Streikmaßnahmen nun nicht mehr angekündigt werden.

Ob und wann es zu erneuten Verhandlungen kommt, ist derzeit offen. Ich als Verhandlungsführer des WBO’s stehe für Gespräche zur Verfügung. Durch das Ergebnis der Urabstimmung lässt sich der WBO nicht unter Druck setzen. Es beeindruckt nicht, so Geiger abschließend.“

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