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Region - Polizei kontrolliert für mehr Sicherheit / Nicht unbemerkt blieben rund 90 Verkehrsverstöße am Donnerstag in der Region.

10.01.2020 12:51 Uhr

Pressemitteilung Polizeipräsidium Ulm; Holger Fink:

Polizei kontrolliert für mehr Sicherheit / Nicht unbemerkt blieben rund 90 Verkehrsverstöße am Donnerstag in der Region.

(BC) Gegen 2 Uhr hatte in Dettingen an der Iller ein Fahrer zu viel Alkohol intus. Der Mann musste sein Auto stehen lassen und sieht nun einer Anzeige entgegen.

Gleich 21 Verstöße ahndete die Polizei am Donnerstagmorgen in Biberach. 13 Fahrer waren nicht angeschnallt und sieben benutzten während der Fahrt das Handy. Ein anderer Fahrer muss mit einer Strafanzeige rechnen, weil er keinen Führerschein hat. Gegen 22.15 Uhr stoppte eine Polizeistreife in der Wolfentalstraße einen Renault. Der 28-jährige Fahrer steht im Verdacht, dass er sich unter der Wirkung von Betäubungsmitteln ans Steuer gesetzt hat. Ein Drogentest verlief positiv. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben. Denselben Verdacht hatten Polizisten bei einer Kontrolle in Riedlingen. Bei dem 20-jährigen Fahrer fanden sie zudem eine Schreckschusspistole im Auto. Ihn erwarten zwei Anzeigen.

Zu schnell waren zwischen Schöneburg und Mietingen fünf Fahrer zwischen 21 Uhr und 22.20 Uhr. Bei erlaubten 100 km/h fuhr einer sogar mit 147. Neben einem Bußgeld und zwei Punkten im Zentralregister muss der Mercedes-Fahrer auch mit einem Fahrverbot rechnen. Noch sechs weitere Fahrer stoppte die Polizei im Raum Laupheim. Zwei hatten das Handy am Steuer, zwei waren nicht angeschnallt, an einem Fahrzeug war das Licht nicht in Ordnung und ein Fahrer musste die Ladung richtig sichern.

(GP) In Gammelshausen stoppte die Polizei gegen 22.45 Uhr beinahe gleichzeitig zwei berauschte Fahrer. Ein 50-Jähriger hatte zu viel Alkohol getrunken und ein 23-Jähriger stand mutmaßlich unter Drogen. Auch ein 18-Jähriger hatte vor der Fahrt mutmaßlich Drogen konsumiert. Fahnder fanden bei ihm 15 und bei seinem Beifahrer zehn Gramm Marihuana. Weitere berauschte Fahrer stoppte die Polizei in
Albershausen, in Göppingen und in Donzdorf. Dort war gegen 1 Uhr ein Toyota-Fahrer mit deutlich zu viel Promille unterwegs. Einen Führerschein hat der Mann nicht mehr. Den musste er im Dezember abgeben, weil er sich auch damals
betrunken ans Steuer gesetzt hatte. Das Handy benutzten Fahrer in Geislingen, Göppingen und Kuchen. Sieben Fahrer hielten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit bei Uhingen. Vier davon fuhren auf der B10 bei erlaubten 100 km/h zwischen 131 und 144 Stundenkilometern. Drei weitere waren bei Diegelsberg im 50er-Bereich zu schnell. Einen Lastwagen stoppte die Polizei auf der A8, weil
der Fahrer bei Aichelberg das Überholverbot missachtete. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

(HDH) In Giengen an der Brenz stoppte die Polizei am Donnerstagmorgen drei Fahrer mit Handy am Steuer. In Heidenheim missachtete ein Fahrer gegen 23 Uhr in
der Brenzstraße eine rote Ampel. Zwischen 13 und 16 Uhr legten Polizisten dort einen besonderen Blick auf den Sicherheitsgurt und darauf, ob Fahrer abgelenkt sind. Gleich 23 Fahrer legten darauf keinen Wert. 13 hatten den Gurt nicht angelegt und zehn Fahrer benutzten ihr Handy.

(UL) Auch den Schwerlastverkehr hat die Polizei im Blick. Vier Trucker beanstandete sie auf der B30 bei Ulm und im Donautal. An den Fahrzeugen waren die Reifen oder das Licht nicht in Ordnung.

In Ehingen beförderte ein Mann ein siebenjähriges Kind ohne Sicherheitsgurt. Er durfte erst weiterfahren, nachdem er einen Kindersitz organisiert hatte. Fünf weitere Fahrer benutzten in Ehingen das Handy am Steuer. Auch in Ulm war eine Frau mit Handy am Steuer unterwegs. Seinen Führerschein musste gegen 3.45 Uhr ein BMW-Fahrer abgeben, weil er zu viel Alkohol getrunken hatte.

Mit ihren Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen
und die Zahl der Unfälle senken. Die Verkehrssicherheit betreffe jeden. Denn jeder müsse darauf vertrauen können, heil anzukommen. Die meisten Verkehrsteilnehmer hielten sich an die Vorschriften. Einzelne jedoch nicht, was das Ergebnis der Kontrollen zeige. Und deren Verhalten sei gefährlich genug, um dagegen vorzugehen.

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