Kurznews
Adelberg - Eiskalt zugeschlagen

13.05.2020 16:49 Uhr

Der Temperatursturz von Montag auf Dienstag hat in den Weihnachtsbaumkulturen der Mittelmühle Adelberg eiskalt zugeschlagen.

Glück im Unglück, es waren nur die Kulturen in den höheren Lagen betroffen. Dies ist eher ungewöhnlich, denn die Nachtfröste um die Eisheiligen schlagen eigentlich in Senken und Tallagen am heftigsten zu.
Diese Art von Frost hat auch die Mittelmühle so noch nicht gesehen. Zuerst kam der Dauerregen, dann der Temperatursturz und danach klarte es auf und der Frost konnte zuschlagen.
Die frostempfindlichste Zeit für Nordmannstannen ist der frische Austrieb. Dieser beginnt meist so um den 15. Mai. Durch das viel zu milde Frühjahr waren leider schon viele Bäume ausgetrieben.
Stark geschädigten Bäume können mit einem radikalen Rückschnitt gerettet werden, verlieren dadurch aber mindestens 2 Jahre.
Leichter geschädigte Bäume können mit einer sanfteren Methode „gesnippt“ werden und haben durchaus die Chance noch in diesem Jahr als Weihnachtsbaum zu dienen. Kleinere Nadelschäden sind dabei aber durchaus zu sehen.
Die Risikostreuung durch die unterschiedlichen Lagen der Kulturen hat sich wieder einmal bewährt.
Es bleibt zu hoffen, dass Wetterkapriolen wie diese nicht noch weiter zunehmen.

Frostschutzberegnung:
Die Weihnachtsbaumkulturen direkt um die Mittelmühle können, zum Schutz gegen Frost, mit Wasser aus dem ehemaligen Mühlteich beregnet werden. Das Wasser gefriert dann auf den Nadeln. Dieser Prozess schützt die frischen Triebe vor dem Erfrieren.

(Quelle: Mittelmühle Adelberg; Foto: Harald Müller betrachtet die erfrorenen Triebe)

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