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Region - Polizei ahndet Corona-Verstöße / Mehrere Personen musste die Polizei nach Verstößen gegen die Corona-Verordnung in der vergangenen Woche anzeigen

09.04.2021 13:15 Uhr

Region - Polizei ahndet Corona-Verstöße / Mehrere Personen musste die Polizei nach Verstößen gegen die Corona-Verordnung in der vergangenen Woche anzeigen.

Ulm (ots) - Regelmäßig führt das Polizeipräsidium Ulm Kontrollen durch und
überprüft, ob sich die Menschen an die Vorschriften der Corona-Verordnung
halten. Insbesondere das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung und die Pflicht zum
Einhalten des Mindestabstandes haben die Beamten dabei im Blick. Insgesamt 514
Personen stellte die Polizei seit Samstag präsidiumsweit fest, die sich nicht an
die Vorschriften der Corona-Verordnung hielten. 80 von ihnen ließen sich auch
von der Polizei nicht belehren. Auf sie kommen nun Anzeigen zu. Besonders
Jugendtreffpunkte, Innenstädte, Tankstellen oder andere Bereiche, von denen die
örtlich zuständigen Kollegen wissen, dass sich dort Menschen treffen, werden
intensiver überwacht. Auch Pkw-Insassen hat die Polizei im Blick, denn auch dort
gilt die Maskentragepflicht für Personen aus verschiedenen Haushalten.

(UL) Insbesondere am Wochenende musste die Ulmer Polizei in der Innenstadt
zahlreiche Personengruppen auf der Donauwiese, der Stadtmauer und dem
Glöcklerbrunnen beanstanden, weil sich die Menschen entweder nicht an den
Mindestabstand hielten oder es aber unterlassen hatten, einen
Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Polizei wies die Menschen auf die aktuellen
Vorschriften der Corona-Verordnung hin. Teilweise erteilte die Polizei
Platzverweise, denen ein Großteil der Menschen nachkam. Einige zeigten sich
jedoch aggressiv und uneinsichtig. Auf diese Menschen kommen nun Anzeigen zu. Am
Dienstag überprüfte die Polizei eine Jugendbude in Blaubeuren, nachdem ein
Hinweis eingegangen war, dass dort mehrere Personen feiern würden. Personen
trafen die Beamten nicht, wohl aber zahlreiche leere Getränkeflaschen. Auch
einen ersten Hinweis auf einen möglichen Veranstalter hat die Polizei bereits.
Sie ermittelt nun, ob tatsächlich eine Party stattfand und wer dabei war.

In der Stadt Ulm und dem Landkreis Alb-Donau musste die Polizei seit Samstag 319
Verstöße feststellen. 33 Personen bekommen eine Anzeige, weil sie sich trotz
Aufforderung durch die Polizei uneinsichtig zeigten und entweder den
Mund-Nasen-Schutz nicht aufsetzten oder die Abstandsregel weiterhin
missachteten.

(GP) In Göppingen kontrollierte die Polizei am Mittwoch die Autofahrer. Als der
Lenker eines VW die Beamten sahen, flüchtete er. Die Polizei stoppte das
Fahrzeug, zwei Personen sprangen heraus und liefen davon. Bei den Ermittlungen
stellte sich heraus, dass die vier Insassen aus unterschiedlichen Haushalten
stammen und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hatten. Auf die Männer kommen
nun Anzeigen zu. Insgesamt erhalten 13 Personen aus dem Landkreis Göppingen
Anzeigen, weil sie sich trotz der belehrenden Gespräche uneinsichtig zeigten. 81
Personen wurden insgesamt auf die aktuelle Corona-Verordnung hingewiesen.

(HDH) In Heidenheim beanstandete die Polizei 25 Verstöße gegen die
Corona-Verordnung; 18 Personen wurden angezeigt, weil sie sich uneinsichtig
zeigten. Bereits am Sonntag traf die Polizei auf einem Spielplatz in
Herbrechtingen auf eine Personengruppe. Die Männer flüchteten beim Erkennen der
Polizei. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten sie. Auf diese
Männer kommen nun Anzeigen zu.

(BC) In den Landkreis Biberach ahndete die Polizei 89 Verstöße. Weil sich 16
Personen uneinsichtig zeigten, wurden sie zur Anzeige gebracht. Einer von ihnen
war am Donnerstag ohne Maske in einem Biberacher Einkaufsmarkt.

Die Fallzahlen der mit COVID-19 infizierten Personen steigen weiterhin an. Die
Vorschriften der Corona-VO wurden aus diesem Grund bereits verschärft. So soll
das Infektionsgeschehen eingedämmt werden. Der Polizei geht es bei den
Kontrollen nicht darum, Verstöße anzuzeigen. In erster Linie ist es die Absicht
der Polizei, die Menschen zu überzeugen. Sie geht deshalb mit Augenmaß vor und
sorgt gemeinsam mit den Ordnungsbehörden dafür, dass die Regeln eingehalten
werden. Denn die Verstöße sind keine Bagatelldelikte. Vielmehr sind die
Regelungen zwingend erforderlich, um Menschenleben und die Gesundheit zu
schützen. Jede und jeder Einzelne kann und soll seinen Beitrag im Kampf gegen
die Pandemie leisten. Wer sich aber auch von der Polizei nicht belehren lässt
und die Regeln weiterhin missachtet, muss mit einer Anzeige rechnen. In solchen
Fällen kann dann ein Bußgeld von bis zu 250 Euro verhängt werden.

Die Polizei wird in der nächsten Zeit die Kontrollen fortsetzen.

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