Kurznews
Landkreis GP - Betrüger scheitern

14.09.2021 12:00 Uhr

In Dürnau gab sich am Montagnachmittag ein Unbekannter als Polizeibeamter aus. Er erzählte dem Angerufenen von einem Einbruch in der Nachbarschaft und erkundigte sich nach Wertsachen im Haus. Der vermeintliche Polizist wollte sich später nochmals melden. Ein weiterer Anruf blieb aus. Daraufhin informierte der Angerufene die richtige Polizei. In Ebersbach erhielt ein 71-Jähriger einen Anruf. Ihm wurde mitgeteilt, er hätte einen größeren Geldbetrag gewonnen. Hierzu müsste er jedoch zuvor mehrere hundert Euro für den Geldtransport bezahlen. Auch hier durchschaute der Mann die Betrugsmasche und erstattete eine Anzeige. In Donzdorf erhielt ein Senior ein Anruf von einem vermeintlichen Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Mit schlechtem Englisch versuchte der Anrufer Zugriff auf den Computer des Seniors zu bekommen. Dieser wurde im Verlauf des Gesprächs misstrauisch und beendete das Telefonat. Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern. Die Anrufer bedienen sich dabei verschiedener Maschen. Sie geben sich oft als Polizeibeamte aus und fragen gezielt nach Erspartem. Dann wollen sie Bargeld und Wertgegenstände sicherstellen um zu verhindern, dass Einbrecher sie erbeuten. Meist verwenden die Betrüger dabei anonyme Rufnummern oder rufen mit falschen Nummern an. Merken Sie sich: Die richtige Polizei ruft niemals unter 110 an. Die richtige Polizei verlangt auch keine Wertsachen oder Geld von Ihnen. In anderen Fällen spielen die Betrüger am Telefon oft eine Notsituation vor und fordern Geld zur Begleichung von Schulden oder dergleichen. Nicht selten behaupten die Anrufer auch, man habe einen hohen Geldbetrag gewonnen. Um das Geld zu erhalten, müsse man aber zuerst eine Art Anzahlung leisten. Den vermeintlichen Gewinn erhalten Sie aber nie. Wie können Sie sich schützen? Gehen Sie nicht auf den Anrufer ein. Am besten legen Sie sofort auf und rufen die Polizei. Wählen Sie dazu die 110 oder die Telefonnummer des örtlichen Polizeireviers. Weitere Informationen zum Thema Telefonbetrug bietet Ihnen die Polizei im Internet unter www.polizei-beratung.de oder bei jeder Polizeidienststelle.


Original-Content von: Polizeipräsidium Ulm, übermittelt durch news aktuell

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