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Landkreis Göppingen - Diskussion um Kunstrasenplätze - Hofelich fordert Prüfung höherer Fördersätze

08.07.2019 12:12 Uhr

Pressemitteilung Bürgerbüro Peter Hofelich; David Stellmacher:

Diskussion um Kunstrasenplätze: MdL Peter Hofelich für Prüfung höherer Fördersätze

Auch im Kreis Göppingen wird über die Umweltverträglichkeit von Kunstrasenplätzen heiß diskutiert. Mit Blick auf die Folgen vor Ort fordert der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) deshalb eine „bessere Förderung umweltgerechter Allwetter-Sportplätze, die vor allem auch Vereine und Kommunen im Blick hat.“ Dazu sei auch eine Erhöhung der Fördersätze für den Sportstättenbau zu prüfen, wenn umweltfreundliche und deswegen teurere Anlagen gebaut werden.

Wegen des Mikroplastiks in der Füllung von Kunstrasenplätzen gibt es vielerorts Diskussionen um mögliche Folgen für die Umwelt – auch im Kreis Göppingen. Um vor Ort machbare und umweltverträgliche Lösungen zu schaffen, spricht sich der Göppinger Abgeordnete Peter Hofelich für die Prüfung höherer Fördersätze aus, wenn wartungsintensive neue Anlagen gebaut werden. Hofelich: „Grün-Schwarz kappt die Förderung von Kunstrasenplätzen mit eingestreutem Granulat, ohne sich um die Folgen für Vereine und Kommunen und um Alternativen zu kümmern. Das ist ein falscher Weg, der zudem vor Ort für Unklarheit sorgt. Und das, obwohl nach Schätzungen des Kultusministeriums im Land etwa eintausend Kunstrasenplätze von Vereinen gebaut wurden.“

Viele Vereine und Gemeinden seien dringend auf einen geregelten Sportbetrieb auf ihren Kunstrasenplätzen angewiesen, macht Hofelich deutlich. All jenen Kommunen und Sportvereinen könnten höhere Fördersätze den Umstieg auf umweltfreundlichere Alternativen erleichtern, den vermutlich auch die Europäische Union bis 2022 einfordern könnte. „Für die Sportvereine ist es kein gutes Zeichen, dass Grüne und CDU eine solche Förderung bei den Haushaltsberatungen noch nicht einmal prüfen wollen“, kritisiert Hofelich, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. Ziel müsse ein Ausgleich zwischen Sport und Umweltschutz sein – und dazu müsste auch eine Mitfinanzierung durch das Land diskutiert werden.

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