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Landkreis Göppingen - Nicht immer nüchtern waren Radler am Sonntag unterwegs

12.08.2019 12:37 Uhr

Pressemitteilung Polizeipräsidium Ulm; Claudia Kappeler:

Nicht immer nüchtern waren Radler am Sonntag unterwegs

Im Landkreis Göppingen stürzten am Sonntag drei Pedelecfahrer: Gegen 11.15 Uhr war eine 60-Jährige auf einem Feldweg zwischen Maitis und Hohenstaufen unterwegs. Die Frau drehte sich während der Fahrt um, um nach ihrem Begleiter zu schauen. Sie stürzte und verletzte sich schwer. Rettungskräfte transportierten sie in ein Krankenhaus. Gegen 14.30 Uhr stürzte ein 75-Jähriger in Ebersbach. Der Mann war im Kronengässle unterwegs. Bei dem Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu. Ein Krankenwagen brachte ihn in eine Klinik. Gestürzt ist auch eine 34-Jährige in Bad Überkingen. Sie war ohne Helm auf dem Tälerbahnradweg bei Hausen unterwegs. Die Frau trug schwere Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus.

In Drackenstein stürzte gegen 10.30 Uhr ein Radfahrer. Der 42-Jährige war auf der Gosbacher Steige unterwegs, als er bremste und von der Fahrbahn abkam. Er prallte gegen ein Verkehrszeichen und stürzte. Dabei verletzte er sich leicht. Er kam in ein Krankenhaus.

Gegen 14.30 Uhr stürzte ein 50-Jähriger. Der Radfahrer war bei Adelberg unterwegs. Ohne Helm fuhr er zwischen der Zachersmühle und Börtlingen. Wegen der Kieselsteine auf der Fahrbahn konnte er sein Rad nicht mehr steuern und kam zu Fall. Mit Verletzungen kam er in ein Krankenhaus.

Auch ein 70-Jähriger kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik: Der Radler fuhr kurz vor 18 Uhr in Bad Überkingen. In der Geislinger Straße prallte er gegen den Bordstein und stürzte. Der Senior hatte keinen Helm getragen.

Das Risiko von Stürzen kann zwar durch eigenes vorausschauendes und umsichtiges Verhalten, insbesondere bei der Teilnahme im Straßenverkehr, deutlich reduziert werden. Ganz auszuschließen ist die Unfallgefahr durch eigene oder Fehler anderer jedoch nie - wir alle machen Fehler, ob Kinder oder Erwachsene! Die dann drohenden Folgen: Schwere oder leider manchmal sogar tödliche Verletzungen können durch den richtigen Schutz verhindert oder zumindest deutlich gemindert werden. Mit der Aktion "Schütze Dein Bestes!" wirbt die Polizei mit ihren Sicherheitspartnern dafür, beim Radfahren einen Helm zu tragen.

"Promillegrenzen gibt es ja nur für die Autofahrer" denken viele und ahnen nicht, dass auch der Führerschein in Gefahr sein kann, wenn man mit "Alkohol im Sattel" am Straßenverkehr teilnimmt. Denn für Fahrradfahrer gilt: Wer mehr als 1,6 Promille oder mehr im Blut hat, kann seinen Führerschein verlieren.

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