Kurznews
Landkreis Göppingen - Zahlreiche Ausfälle und überfüllte Züge zu den Hauptpendlerzeiten auf der Filstalbahn

09.01.2020 17:59 Uhr

Pressemitteilung Landratsamt Göppingen / Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur; Sebastian Hettwer:

Frust auf der Filstalbahn: Zahlreiche Ausfälle und überfüllte Züge zu den Hauptpendlerzeiten

Seit dem 15.12.2019 wird die Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm vom neuen Bahnunternehmen Go-Ahead betrieben. Ein vielversprechendes Konzept mit einem neuen Fahrplan und modernen Fahrzeugen soll in die Zukunft der umweltfreundlichen Mobilität führen. Die Anlaufschwierigkeiten des neuen Bahnbetreibers Go-Ahead auf der Filstalbahn dauern jedoch weiterhin an, was über die Weihnachtsferien nicht zu erwarten war. Dies führte zu Beginn der Arbeitswoche zu verständlich großem Unmut bei den Fahrgästen. Seitens des Unternehmens war man von einer Stabilisierung über den Jahreswechsel ausgegangen. Die Landkreisverwaltung sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf.

Auch wenn mittlerweile der überwiegende Teil der durch GoAhead betriebenen Regionalbahnen pünktlich verkehrt, ist die Unzufriedenheit der Fahrgäste mit den neuen Zügen weiterhin sehr hoch. Dies liegt unter anderen daran, dass gerade zu den Hauptverkehrszeiten die Fahrzeugkapazitäten bisher zu gering sind. Auch auf Grund der daraus resultierenden Überfüllung der Fahrzeuge kommt es immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen durch Reaktionen der digitalen technischen Sicherungssysteme.

Das Landratsamt hat sich entsprechend an den Betreiber GoAhaed und das Land als Aufgabenträger gewandt. „Der sehr holprige Start im Dezember hat nach den Weihnachtsferien nun einen erneuten Tiefschlag erlitten, der für uns weder nachvollziehbar noch akzeptabel ist“, kommentiert Landrat Edgar Wolff die aktuellen Missstände auf der Filstalbahn. Es bestand die Hoffnung, dass über den Jahreswechsel die Chance genutzt wird, das komplexe Betriebssystem auf der Filstalbahn nachzusteuern. Das ist, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten, ganz offensichtlich nicht gelungen.

Die Landkreisverwaltung sieht nun Go-Ahead und das Land in der Verantwortung, schnellstmöglich Verbesserungen einzuleiten. Insbesondere müssen die erforderlichen Kapazitäten bereitgestellt werden.

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