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Holzheim - Hofelich setzt sich für Unterstützung des Holzheimer Freibades ein

07.02.2020 10:45 Uhr

Pressemitteilung Bürgerbüro Peter Hofelich; David Stellmacher:

MdL Peter Hofelich setzt sich für Unterstützung des Holzheimer Freibades durch Landesförderung ein

Der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) setzt sich für eine bessere finanzielle Unterstützung des vereinseigenen Freibades in Holzheim ein. Dafür hat sich Hofelich jetzt in einem Brief an Kultusministerin Eisenmann stark gemacht. „Es stellt sich die Frage, ob das Freibad unter die Vereinssportstättenförderung fallen könnte“, betont der Abgeordnete. „Eine spezifische Sportstättenförderung für Schwimmbäder, wie von uns als SPD als Sofortprogramm gefordert, wäre ein wichtiges Zeichen, um das Bädersterben zu beenden“, zeigt sich der Sozialdemokrat überzeugt. Davon profitierten auch Bäder im Kreis Göppingen. Aber für Holzheim müssten sich auch Möglichkeiten aus der allgemeinen Sportstättenförderung ergeben.

In diesem Zusammenhang kritisiert Hofelich auch, dass bisherige Anfragen zur Förderung des Holzheimer Freibades auf Landesebene offenbar nichts Konkretes ergeben hätten. Hofelich: „Die Verneinung von Fördergeldern wegen des Vereins als Eigentümer ist nur schwer nachvollziehbar, schließlich ist das Freibad öffentlich zugänglich und ein Juwel für die gesamte Bürgerschaft.“ Auch wenn Zuschüsse der Stadt Göppingen und das enorme bürgerschaftliche Engagement ein Überleben des Bades erstmal gesichert hätten, wären Landeszuschüsse eine große Erleichterung für die Zukunft. „Eine spezifische Sportstättenförderung für Schwimmbäder könnte dann auch dem Bädersterben entgegenwirken und vor Ort für Planungssicherheit sorgen.“

Deshalb hat sich Hofelich jetzt direkt an die zuständige Kultusministerin gewandt. „Ich habe die Kultusministerin gefragt, ob eine kommunale Sportstättenförderung oder Vereinssportstättenförderung für Holzheim möglich ist“, sagt Hofelich und verweist auch auf jüngste Statistiken zum Bädersterben. So sei bereits heute an einem Viertel der Grundschulen im Land kein regulärer Schwimmunterricht mehr möglich, weil kein Schwimmbad in der Nähe mehr bestehe. „Bei der Unterstützung von kommunalen und vereinseigenen Schwimmbädern geht es letztlich um die Zukunft und Sicherheit unserer Kinder. Deshalb setze ich mich im Rahmen meiner landespolitischen Möglichkeiten weiter für eine Förderung ein.“

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