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Landkreis Göppingen - Träger der integrierten Leitstelle schließen neue Vereinbarung

12.02.2020 16:14 Uhr

Pressemitteillung Landratsamt Göppingen; Nicole Schmide:

Träger der integrierten Leitstelle schließenneue Vereinbarung
Die integrierte Leistelle wird technisch und räumlich erweitert.

Die Arbeitsgruppe integrierte Leistelle (AG ILS), welche aus Vertretern des Landratsamtes, der Stadtverwaltung und der Feuerwehr Göppingen sowie des DRK-Kreisverbandes besteht, konnte Einigung bezüglich der räumlichen Erweiterung und des weiteren Betriebs der integrierten Leitstelle erzielen. Die Gremien aller drei Partner haben dem zugestimmt.

Am vergangenen Mittwoch unterzeichneten die Herren Oberbürgermeister Guido Till (Stadt Göppingen), Peter Hofelich MdL (Kreisverbandspräsident des DRK), Prof. Dr. Matthias Fischer (Stv. Kreisverbandspräsident des DRK) und Landrat Edgar Wolff den neuen Leitstellenvertrag.

Die integrierte Leitstelle Göppingen wird vom DRK Kreisverband Göppingen e.V. und der Stadt Göppingen in der Feuerwache Göppingen betrieben. Aufgrund von neuenAnforderungen an die Leitstellentechnik und der damit verbundenen Anbindung an den Digitalfunk ist es unabdingbar, ein neues Einsatzleitsystem und neue Technik einzuführen. Dies ist im Hinblick auf die abgekündigte ISDN-Technik der Telekom die Technikerneuerung für die Umstellung auf Voice-over-IP-Technik (VoIP) zwingend erforderlich.

Durch die steigende Anzahl der Notrufe und Krankentransporte in den vergangenen Jahren steigt die Arbeitsbelastung bei den Leitstellendisponenten stetig an.

Um die anfallende Arbeit effizient und gewissenhaft erledigen zu können, ist eine Personalerweiterung ebenfalls erforderlich. Guido Till, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen, ist froh darüber, dass die Stadt durch die Bereitstellung zusätzlicher Räumlichkeiten in der Feuerwache dazu beitragen konnte, den Fortbestand der Leitstelle in den Räumlichkeiten der Feuerwehr zu ermöglichen. Damit könne die jahrzehntelange gute und bewährte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Landkreis fortgeführt werden. Nach Fertigstellung der räumlichen Erweiterung ist der Raum für zusätzliches Personal vorhanden, welches auf der Grundlage eines Personalgutachtens eingestellt wird.

Der aktuelle Zeitplan sieht eine Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten und Technikerneuerung im 1. Quartal 2021 vor. Bis dahin haben die Träger der integrierten Leitstelle Göppingen noch viel zu tun. Peter Hofelich, Kreisverbandspräsident des DRKs, ist sich sicher, dass die notwendigen Umbaumaßnehmen umsetzbar sind. Er ist sich jedoch darüber bewusst, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen müssen, um dieses gesetzte Ziel zu erreichen.

Mit der neuen Leitstellenvereinbarung wurden die Grundlagen für eine räumliche Erweiterungund dietechnischeErneuerunggelegt,dieesgiltindieTatumzusetzen. Ein entsprechender Zeitplan wurde erstellt und die Fachplaner und Handwerker wurden zum Teil bereits beauftragt. Herr Landrat Wolff betonte, dass die ILS außerordentlich wichtig für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ist. Mit dem heute unterzeichneten Vertrag werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Info: Träger der Feuerwehrleitstelle ist der Landkreis, er hat den Betrieb bereits 1978 der Stadt Göppingen übertragen. Das Deutsche Rote Kreuz ist Träger der Rettungsleitstelle im Landkreis. Mit der Umwandlung im Jahr 2006 in eine integrierte Leitstelle ergibt sich eine gemeinsame Trägerschaft von Landkreis und DRK.

Aufgaben der integrierten Leitstelle:

Die integrierte Leitstelle ist Schaltzentrale und Alarmierungsstelle für kommende Notrufe unter der Nr. 112. Die alarmiert die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst. Sie ist zugleich für Krankentransportdisposition im Rettungsdienst verantwortlich und unter der Nr. 19222 erreichbar. Anrufe der kassenärztlichen Notdienstes 116 117 werden in der Integrierten Leistelle ebenso entgegengenommen.


(Foto: Landratsamt Göppingen)

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