Kurznews
Geislingen - Geislinger Kaiser-Brauerei nimmt neuen Lagerkeller in Betrieb

30.03.2021 12:07 Uhr

Geschmack braucht Zeit – und Platz

Gutes, handwerklich hergestelltes Bier mit Seele braucht Zeit, Ruhe – und Platz. Damit die Qualitätsbiere der Kaiser Brauerei Geislingen das alles bekommen, wurde jüngst ein neuer Lagerkeller in Betrieb genommen.

Geislingen. Der Umbau des Lagerkellers hat rund sechs Monate gedauert und ist für die Kaiser Brauerei besonders wichtig, denn: Mindestens sechs Wochen Zeit bekommen die Bierspezialitäten der Kaiser-Brauerei zwischen Schrotmühle und Abfüllung. Alle Biere werden im traditionellen und aufwändigen Zweitankverfahren gebraut. Zunächst findet die Hauptgärung – und damit der erste Teil der Bierwerdung – im Gärtank statt. Nach ungefähr einer Woche wird das Jungbier dann in einen Lagertank „geschlaucht“. Die Braumeister der Kaiser Brauerei legen dabei großen Wert auf das so genannte Aufkräusen: Dem Bier wird beim Schlauchen Jungbier im Hochkräusenstadium zugegeben, um die Nachgärung einzuleiten. Diese dauert etwa eine Woche, dann beginnt die Reifung des Bieres. Je nach Bierstil nehmen Reifung und Lagerung etwa weitere vier Wochen in Anspruch. Der Reifegrad des Bieres wird über den Zwickel, wie der Probierhahn genannt wird, bestimmt. Erst wenn das Bier den sensorischen Test der Braumeister und Brauer besteht, kann es in Flaschen oder Fässer gefüllt werden.

Neue Biersorten benötigen lange Reifezeiten
Gerade die neuen Sorten, die die Kaiser Brauerei in den letzten Jahren auf den Markt gebracht hat, wie zum Beispiel das „NaturPils“ und das „Helle“, benötigen besonders lange Reife- und Lagerzeiten. Und es sind genau diese Sorten, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Die Ausweitung der Lagerkapazitäten war daher unausweichlich, berichtet der erste Braumeister Max Meusel: „Wir legen größten Wert auf sauber abgelagerte Biere, bei denen die Bittere ausgeglichen und nicht nachhängend ist. Das erreichen wir mit dem Zweitankverfahren. Unser Bier erlangt darüber hinaus durch das Aufkräusen seinen unverwechselbaren Charakter. Dadurch werden die Biere noch einen Tick feiner.“

*(Quelle&Bild: STAUFEN*PRESSESERVICE aus Göppingen)

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