Kurznews
(GP)(UL) Region - Telefonbetrüger gehen leer aus/ Unbekannte versuchten am Donnerstag an das Ersparte von Bewohnern in der Region zu kommen.

23.07.2021 12:35 Uhr

Ulm (ots) - Zwischen 11.30 und 17 Uhr klingelten die Telefone bei Bewohnern in Donzdorf(1), dem Landkreis Alb-Donau (4) und der Stadt Ulm (8). Die Anrufer gaben sich als Verwandte aus und täuschten vor, einen Unfall gehabt zu haben. Nun würden sie Geld für einen Mietwagen oder die Werkstatt benötigen. In einem anderen Fall gab der Anrufer vor, dass sich Angehörige in einem Krankenhaus befinden würden und nun eine kostspielige Operation bevorstehen würde. Alle Anrufer erkannten schnell, dass sie es mit Betrügern zu tun hatten. Sie beendeten die Gespräche, legten auf und riefen die Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Täter. Das Polizeipräsidium Ulm hat einen besonderen Fokus auf Betrugsdelikte, vor allem auf Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, bei denen Täter bei ihren Opfern anrufen und sich als Polizist oder Verwandter ausgeben. Im vergangenen Jahr verursachten die Täter bei ihren Opfern über zwei Millionen Euro Schaden. 2019 betrug er noch etwa 400.000 Euro. Vergangenes Jahr kam es in 68 Fällen zur Übergabe von Geld oder Wertsachen, im Vorjahr fand bei 31 Taten eine Übergabe statt. Seit Jahren geht die Polizei entschlossen gegen die Betrüger vor und setzt dabei mit ihren Partnern verstärkt auf Prävention. Die Zahlen zeigen jedoch, dass manche Menschen bestimmte Betrugsmaschen noch nicht kennen. Deswegen wird die Polizei in ihren Pressemitteilungen weiterhin über die Betrugsmasche aufklären. Tipps der Polizei bei Telefonbetrügern: - Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: Keine Adressen, Telefonnummern, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches! - Beenden Sie das Gespräch, indem Sie einfach auflegen und wenden Sie sich an die Polizei. - Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer sein Risiko solcher Anrufe verringern will, der könnte sich aus den öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen, dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird. Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de


Original-Content von: Polizeipräsidium Ulm, übermittelt durch news aktuell

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