Kurznews
Göppingen - OVG sieht falsches Signal im ÖPNV Streik

11.09.2021 17:27 Uhr

Wie Eberhard Geiger, Geschäftsführer der OVG am Sonntag in einer Pressemitteilung betont, ist der ab Montag beginnende Streik der Gewerkschaft Verdi nicht nachvollziehbar und absolut unsensibel. Nun trifft man die treuen Kunden und zum Schuljahresbeginn die Schülerinnen und Schüler. Das ist fatal. Gerade die Schüler wurden während der Pandemie sehr gebeutelt und sind nun auch Hauptbetroffene bei einem völlig überdimensionierten Streik. Verdi greift die Falschen und überzieht.

Der gesamte ÖPNV kämpft mit den Folgen der Corona Pandemie, befindet sich auf einem leichten Aufwärtstrend und sucht die Wirtschaftlichkeit. Und nun eine dreitägige Arbeitskampfmaßnahmen. Dass passt nicht. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten müssen verlorengegangene Fahrgäste rasch wieder zurückgewonnen werden. Verdi ist kontraproduktiv.

Bei der OVG sind die Arbeitsbedingungen und die Schichtpläne weitestgehend in Ordnung, was auch von Verdi bestätigt wird. Die Tarifforderungen nach Dienst- und Schichtplänen trifft eigentlich die OVG nicht. Verdi lässt die OVG-Mitarbeiter trotzdem streiken

Verdi sendet mit diesem Streik ein falsches Signal: Verlass ist am Ende nur auf das eigene Auto. Klimaschutz und Verkehrswende - Fehlanzeige, so Geiger weiter.


(Quelle: OVG)

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