Kurznews
Göppingen - Evakuierungsübung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

05.10.2021 17:57 Uhr

Evakuierungsübung: Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist für den Ernstfall gerüstet

Wenn in einem Krankenhaus ein Brand ausbricht, kann die Situation für Patienten, Besucher und Personal schnell gefährlich werden. Die Maßnahmen, die zur Räumung und Evakuierung in einem Krankenhaus getroffen werden müssen, sind noch aufwändiger als bei anderen Gebäuden vergleichbarer Größenordnung. In Haus 25 des Christophsbads, das die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine psychiatrische Station, die Klinikschule und das Archiv beinhaltet, wurde nun der Ernstfall geprobt.

Christophsbad-Geschäftsführer Oliver Stockinger zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf: „Wir sind froh, dass wir diese eigentlich schon vor der Corona-Pandemie mit unserem Katastrophenschutzbeauftragten, Herrn Hans Grieß, geplante Übung nun endlich durchführen konnten. Planen ist gut, den Ernstfall mit allen Beteiligten proben, ist dann der konsequente richtige Schritt. Die Übung verlief erfolgreich. Beeinträchtigungen bei der medizinischen Versorgung unserer Patienten ergaben sich nicht“, so Herr Stockinger. Für das 2016 eingeweihte Gebäude war dies die erste Evakuierungsübung, welche mit der Feuerwehr Göppingen eng abgestimmt war.

Ulrich Falter von der Göppinger Feuerwehr und Thomas Pieloth vom Facility- und Projektmanagement des Christophsbades eröffneten am 22. September die Übung mit der Verrauchung des Foyers im Erdgeschoss des dreigeschossigen Gebäudes während der Beauftragte für Brandschutz- Katastrophenschutz das Zusammentreffen des Krisenstabes begleitete. „Die Intensität der Verrauchung war optisch wie geruchsseitig sehr realistisch, die Rauch- Warnmelder lösten den vorgesehenen optischen wie akustischen Alarm aus“, beschreibt Herr Pieloth. Geordnet wurden die Räume evakuiert und 90 Personen an den Sammelpunkt vor dem Gebäude geleitet, wo Chefarzt Dr. Markus Löble sie auf Vollzähligkeit prüfte. „Das lief vorbildlich ab“, resümierte Herr Pieloth. Auch den Rauchabzug im Foyer bewertete Herr Falter positiv. Eine solche Übung dient dazu, technische Vorgaben und Prozesse auf ihre Funktionalität hin zu prüfen und Optimierungsbedarf aufzuzeigen. Für die jungen Patienten war die Übung ein Abenteuer und eine lehrreiche Erfahrung. Sie haben in der Praxis gelernt, sich in einem solchen Fall korrekt zu verhalten.


(Quelle & Bild: Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG)

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