Kurznews: Göppingen - Kreissparkasse Göppingen verzichtet auf Verwahrentgelt

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Göppingen - Kreissparkasse Göppingen verzichtet auf Verwahrentgelt

26.07.2022 15:36 Uhr

Kreissparkasse Göppingen verzichtet auf Verwahrentgelt

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit ihrer Entscheidung vom 22. Juli
2022 eine historische Zinswende eingeleitet. Der Hauptrefinanzierungszins
wird zum 27. Juli 2022 um 0,50 Prozentpunkte angehoben. Dieser legt fest,
zu welchem Zinssatz Banken selbst Geld bei der EZB leihen können.

Zeitgleich wird es auch eine Änderung bei der sogenannten Einlagefazilität
geben. Bislang haben Geschäftsbanken bei der EZB einen Einlagezins in Höhe
von minus 0,5 Prozent bezahlt, wenn sie bei der EZB Geld geparkt haben, das
sie nicht über Kredite in Umlauf geben konnten. Bei Kundinnen und Kunden
hat dies je nach Höhe ihrer Einlagen zu einem vertraglich vereinbarten
Verwahrentgelt geführt. Ab 27. Juli 2022 liegt die Einlagefazilität für
Geschäftsbanken bei 0,0 Prozent. „Wir führen dadurch für über Nacht bei der
EZB angelegtes Geld keine Zinsen mehr ab und geben diesen Vorteil direkt an
unsere Kundinnen und Kunden weiter. Ab dem 27. Juli 2022 verzichten wir
auf das sogenannte Verwahrentgelt“, erklärt Dr. Hariolf Teufel, Vorsitzender
des Vorstands der Kreissparkasse Göppingen. Für die Sparerinnen und Sparer
sowie Unternehmen im Landkreis sei dies eine gute Nachricht. Die
Berechnung des Verwahrentgelts ende automatisch.

Der rasante Zinssprung ist ein Grund, ein ausführliches Beratungsgespräch
bei der Kreissparkasse zu suchen. „Ob Sie Vermögen oder Schulden haben –
jetzt ist die Zeit gekommen zu prüfen, ob man für die Zukunft noch richtig
aufgestellt ist“, empfiehlt Vertriebsvorstand Klaus Meissner. Er ergänzt: „Die
hohe Inflation macht es notwendig, dass Anleger ihr Vermögen durch eine
passende Anlagestrategie schützen und bei der Baufinanzierung spielt jetzt
beispielsweise die Zinsabsicherung durch Bausparen eine wichtige Rolle.“



(Quelle: Kreissparkasse Göppingen)

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