26.02.2026 14:51 Uhr
Die Groupe SEB, Mutterkonzern der Geislinger WMF, kündigt einen massiven Stellenabbau an: Weltweit sollen bis zu 2100 Jobs wegfallen, im deutschsprachigen Raum bis zu 600. Davon betroffen sind Verwaltung, Vertrieb, Marketing und Teile der Produktion.
Produktionsstätten in Hayingen, Riedlingen und Diez schließen – insgesamt 250 Arbeitsplätze. Für den WMF-Standort in Geislingen bleiben die Folgen unklar. Der Campus soll jedoch als Headquarter für die Consumer-Einheit und Kaffeemaschinen-Kompetenzzentrum bestehen bleiben.
Der Betriebsrat bestätigt: Die Kaffeemaschinenproduktion in Geislingen ist vom Sparprogramm ausgenommen. Seit zwei Wochen gilt dort jedoch Kurzarbeit wegen zyklischer Nachfrageschwankungen. Ziel der „Neuausrichtung“ ist eine Kostensenkung um 200 Millionen Euro bis Ende 2027 – sozialverträglich durch Freistellungen und Fluktuation.
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