22.09.2026 13:02 Uhr
Göppingen kommt beim Glasfaserausbau schneller voran als Baden-Württemberg insgesamt.
Während die aktuelle BREKO-Marktanalyse 2026 für Baden-Württemberg zum Stand Juni 2026 eine Glasfaserausbauquote von 45,5 Prozent ausweist, erricht Göppingen bereits 51,2 Prozent. Damit liegt die Stadt deutlich über dem Landesdurchschnitt und nimmt innerhalb des Landes eine starke Position ein.
Deutschlandweit liegt die Glasfaserausbauquote laut BREKO-Marktanalyse 2026 bei 62,0 Prozent. Das entspricht 28,7 Millionen Haushalten und Unternehmensstandorten, an denen Glasfaser in unmittelbarer Nähe verfügbar ist. Baden-Württemberg hat im Vergleich dazu weiterhin Nachholbedarf, konnte zuletzt jedoch deutlich zulegen. Der im Juli 2025 verabschiedete Glasfaserpakt Baden-Württemberg soll den Ausbau weiter beschleunigen.
"Die digitale Infrastruktur ist das Rückgrat unserer Region. Göppingen ist hier auf einem sehr guten Weg: Mit einer Glasfaserausbauquote von 51,2 Prozent liegen wir über dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg. Das zeigt, dass konsequenter regionaler Einsatz Wirkung zeigt.", sagt Andreas Bantel, Werksleiter der Stadtwerke Göppingen und Geschäftsführer Handel & Finanzen bei der Enegerieversorgung Filstal (EVF).
Die Stadtwerke Göppingen und die EVF verfolgen das Ziel, den Glasfaserausbau in der Stadt voranzubringen. Bis Ende 2027 soll die Ausbauquote auf rund 62,7 Prozent steigen. Damit würde Göppingen einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur machen.
Neben dem Ausbau rückt zunehmend auch die tatsächliche Nutzung der Glasfaseranschlüsse in den Fokus. Bundesweit liegt die Glasfaseranschlussquote laut BREKO-Marktanalyse 2026 bei 29,8 Prozent. Auch in Göppingen besteht noch Potenzial, mehr Haushalte und Unternehmen für den Wechsel auf Glasfaser zu gewinnen. Dabei werden Glasfaserprodukte nach Angaben der EVF vielfach zu montalichen Kosten angeboten, die auf dem Niveau bisher genutzter Produkte liegen oder teilweise darunter. Aber mit einer umfassenden und besseren Leistung.
Die EVF ruft daher Bügerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus Göppingen dazu auf, ihre individuellen Anschlussmöglichkeiten zu prüfen. "Eine gute Ausbauquote allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, dass die vorhandenen Anschlüsse auch genutzt werden. Glasfaser steht nicht nur für höhere Geschwindigkeit, sondern für Zukunftssicherheit - im Homeoffice, bei digitaler Bildung, beim Streaming und für attraktive Unternehmensstandorte.
Machen wir Göppingen gemeinsam zur digitalen Vorzeigeregion", so Bantel.
(Quelle: EVF)
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